Tanzend durch den kalten Advent, bis an Heiligabend die erste Kerze brennt?!
In diesem Jahr am besten zu den Klängen von Michael von der Heides neuster Single «Schnee vo geschter», einer fulminanten, hoffnungsvollen Swing-Jazz-Nummer. Der Song ist ein nostalgischer Blick zurück in die Kindheit und Jugend, voller Erinnerungs-Flashbacks an die guten alten Zeiten, in denen die Landschaften wochenlang weiss strahlten, die Kinder wie Gartenzwerge übers Eis purzelten und die Welt scheinbar noch in Ordnung war. Die ganze Nation fuhr mit Nadig, Schneider, Hess und Co. Ski, während im Radio das Trio Eugster sang, in der Küche die Zimtsterne glänzten, Tante Heidi beim Wein glühte und dazu immer wieder «Last Christmas» intonierte.

Den augenzwinkernden Text zu «Schnee vo geschter» schrieb Michael von der Heide selber, die Musik komponierte er zusammen mit seinem langjährigen Pianisten David Cogliatti. Weitere Mitglieder aus Michael von der Heides Band (André Pousaz: Bass / Beni Bürgin: Schlagzeug), Produzent Thomas Fessler an den Gitarren, ein Bläsertrio (Lukas Thoeni, Alex Hendriksen und Andreas Tschopp) sowie Heidi Happy im festlichen Chor bringen den Song musikalisch zum Leuchten und Swingen. Der warme Klang ist der Tatsache zu verdanken, dass die Aufnahmen unter Live-Bedingungen mit allen MusikerInnen gemeinsam im Studio 571 in Zürich erfolgten. Oli Bösch verpasste dem Song mit seinem Mix und Mastering im Studio U3 in Bern den letzten Schliff, damit er den ganzen Advent hindurch – und darüber hinaus – so richtig funkelt und glänzt.

Kein Schnee von gestern, sondern brandaktuell ist Michael von der Heides allererstes Weihnachtsalbum «Noël Noël», das auf Platz 7 in die Schweizer Albumcharts einstig. Ein Album wie ein mit edlen, stilvollen Weihnachtskugeln in den verschiedensten Grössen, Farben und Mustern geschmückter Weihnachtsbaum. Das dreisprachige Album nimmt die HörerInnen mit auf eine musikalische Reise durch hundert Jahre Musikgeschichte. Es vereint Neukompositionen mit auserlesenen, überraschenden Trouvaillen von Peter Reber und Pe Werner sowie bestbekannten Weihnachts-Standards von Irving Berlin oder George Michael in überraschenden, adaptierten Versionen. Bombastischer Swing-Jazz wechselt sich ab mit feinen Pop-Perlen, Folksongs und Chansons sowie einer Prise Bossa Nova. Der gemeinsame Nenner ist Michael von der Heides äusserst wandelbare Stimme, mit der er sich die Songs seit jeher zu eigen macht und Berge zum Schmelzen sowie Bestsellerautorinnen zum Weinen bringen kann: Denn jeder seiner Töne kommt von Herzen. «Noël Noël» ist ein zeitloses Album, glitzernder Ohrenschmaus und Balsam für die Seele in der hektischen (Vor-)Weihnachtszeit und darf deshalb keinesfalls unter dem Weihnachtsbaum fehlen.