Wild und frei sein: Gibt es etwas, was Menschen sich mehr wünschen? Der neue Song «Wild And Free» von Anna Mae feiert die absolute Freiheit – von Zwängen, Zeit und Raum.
Rausgehen und zusehen, wie die Welt vorbeizieht: Diese Botschaft ist nur eine von ganz vielen Freiheiten, welche Anna Mae in ihrer jüngsten Single «Wild And Free» feiert. Natürlich geht es da zunächst mal um die Frau, die sich das Recht auf Freiheit nimmt. Zu Recht. Eine Frau, die sich von Zwängen und Fesseln befreit, ihre Schwingen aufspannt und loszieht – hoch hinaus, tief hinunter, vor und zurück.
Doch «Wild And Free» ist mehr als nur ein weiterer Soundtrack für ein Roadmovie, das am Ende doch entweder in einer Tragödie endet – oder schlimmer noch: wieder zurück im Hamsterrad des Alltags. «Wild And Free» steht sinnbildlich für die Art und Weise, wie sich die Songwriterin aus dem Luzerner Hinterland von sämtlichen Stil-Zwängen befreit, in welchen sich das Musikbusiness allzu oft und allzu gerne verstrickt.
Dass Country und Americana sowas wie die Homebase im musikalischem Schaffen von Anna Mae sind: Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber die Art und Weise, wie Soul und Funk «Wild And Free» eine ganz eigene Färbung verpassen, zeigt: Hier will eine Frau ganz viel – ausser, sich festlegen müssen oder gar sich in eine Schublade zwängen lassen. Aus jedem Ton des Songs trieft der unbändige Wunsch nach Freiheit! Mehr noch: die unbändige Kraft, die diesen Wunsch wahr werden lässt.
«Wild And Free» ist der zweite Vorbote auf das Album «Sole Traveller», das Anna Mae im September an den Start schicken will. Inspiriert von Ikonen wie Tina Turner, Hank Williams oder Edith Piaf, geprägt von Auftritten in Frankreich, England oder Nordamerika, gewachsen an Shows wie jener an der Canadian Music Week in Toronto oder auf einer dreiwöchigen Tour durch den Mittleren Westen der USA inklusive ihrer Künstlerresidenz in Chicago hat Anna Mae ihren Rucksack mit Songs gefüllt, die nun raus wollen: Alles ist bereit für das zweite Full-Length-Album der Luzernerin.

