Ein Song über Geld? Also ein typischer Schweizer-Song? Oder ist da doch mehr dahinter?

Sofort stellen sich solche Fragen ein, man stellt sich vielleicht ein prallgefülltes Portemonnaie vor, hört das angenehme Rascheln von Geldnoten, oder man sieht das Handy, welches jemand an die Zahlstation hält.

Auf den ersten Blick sieht es aus, als ginge es hier einfach nur um Geld, vielleicht um «noch mehr Geld» oder «zu wenig Geld». Jeder braucht Geld, jeder gibt Geld aus, Geld geht jeden etwas an.

Jedoch, im Song «Bargäld muesch immer ha» geht es um viel mehr als reine Tatsachen, es geht um Gefühle, vor allem das Gefühl der Freiheit und die Gewissheit, damit Besitztum in der Hand zu haben, etwas Reales – etwas das dir nicht nur gehört, sondern echt dein eigen ist.

Der Song «Bargäld muesch immer ha» rumorte schon lange im Geiste seines Schöpfers, denn mit einem Song kannst du jeden erreichen. Das war und ist das Anliegen von P.J. Dell, dem Autor von «Bargäld muesch immer ha». Er hatte überlegt, was kann ich tun in einer Welt, die gleichgültiger wird und deren Bevölkerung sich ihre Freiheit immer mehr nehmen lässt? So ist der Song über die Jahre gereift und war rechtzeitig zur Abstimmung bereit. Auch wir Schweizer waren bereit und hatten die Wichtigkeit erfasst, dass Bargeld erhalten bleiben muss. Wir stimmten mit grosser Mehrheit dafür, dass das Bargeld in der Bundesverfassung verankert wird.

Hinter diesem Herzensprojekt von PJ.Dell steht aber nicht einfach politische Absicht, sondern ein ganzes Bündel an Gedanken. Das Anliegen, Bargeld-Bewusstsein vor allem den jungen Generationen weiterzugeben. die Unabhängigkeit gegenüber Techniken sicherzustellen, welche immer wieder versagen und mit denen den Menschen der freie Willen und damit ihre Freiheit genommen werden kann.