«Mister Moon» heisst das vierte Album von Makel & Friends. Zehn Tracks voller Leichtigkeit in einer Zeit, die bisweilen düster scheint. Ein Album, magisch wie eine Vollmond-Nacht.
Sam Makel hat seine grosse Liebe gefunden: Der Mann, der in einer wunderbar malerischen Umgebung am Bielersee lebt, ist nicht nur ein begnadeter Chirurg. Er ist auch ein leidenschaftlicher Songwriter, der mit «Mister Moon» das vierte Album in sechs Jahren veröffentlicht.
Musikalisch sind Anklänge französischer Chansons zu hören, natürlich schwingen folkige Klänge mit, Singer-Songwriter-Elemente sind gegeben, da und dort macht sich ein Hauch Americana breit. «Folkpop»? Könnte passen. Aber spätestens, wenn es darum geht, das omnipräsente Cello in diese Stil-Schubladen einzuordnen, wird es schwierig die passenden Worte zu finden.
Nach neun Songs zwischen lähmender Schwere und luftiger Leichtigkeit, mit mal mehr oder weniger Tempo aber stets mit Fokus auf die Leichtigkeit des Seins schliesst sich der Kreis des Albums mit dem Titeltrack «Mister Moon»; ein Song, welcher selbigen zwar leicht verzweifelt und schwermütig anheult. Aber letztlich genau von dieser einzigartigen Magie getragen ist, die nur eine Vollmondnacht versprühen kann.

