«Phoenix Rise»: Wie sonst soll man einen Song nennen, der mehr als sechs Jahre nach dem letzten Release veröffentlicht wird? Creeon melden sich eindrücklich und imposant zurück.

2009 gegründet, dürfen die Aargauer Metaller Creeon schon bald das 20-jährige Bestehen ins Auge fassen. Grund genug für Björn Roggensinger (vox), Ralph Preysch (git, backings), Martin Frey (git), Gabriele Gattaceca (bass) und Oliver Birchmeier (dr), mehr als sechs Jahre nach ihrem letzten Longplayer «Circle of Reality» endlich wieder neues Material an den Start zu schicken.

«Phoenix Rise» heisst die Single – und sie ist der Vorbote für die neue EP, die Anfang nächsten Jahres an den Start gehen soll.

Natürlich: Der Name ist Programm! «Phoenix Rise» ist eine kraftvolle Metal-Nummer; ein Track von der Art, die nicht mit Tempo-Teufel um Aufmerksamkeit heischt. «Phoenix Rise» ist einer jener Songs, die ihre Wirkung in der geballten Kraft entfalten, die nur das bombastisch arrangierte Zusammenspiel von Gitarre, Bass, Schlagzeug und mehrstimmigen Vocals erschaffen kann. Oder einfach auf den Punkt gebracht: «Phoenix Rise» ist eine Wand von einem Track! Pure Wucht, pure Energie, pure Kraft!

Auch wenn seit dem letzten Longplayer ein paar Jahre ins Land gezogen sind, beweisen Creeon mit «Phoenix Rise», dass sie nichts von ihren Qualitäten eingebüsst haben – im Gegenteil. Creeon sind alles, was eine moderne Metal-Band sein muss: Laut, stimmgewaltig und melodiös!

Geschickt pflegt das Quintett die bewährte Metal-Tradition mit modernen Elementen, ohne dabei die Lust an eingängigen und opulent aufgemachten Hooks zu verlieren. Zum Glück kommt nach der Single bald eine EP. Denn egal, wie hoch der Vogel aus der Asche sich erhebt: Man will mehr!