Single „Immer Nume Ig“

Das stabilste Mund-Art-Genie holt aus zum nächsten Schlag gegen die Musik-Elite und fordert: Ich, ich und Ich zuerst und dann nochmals ICH und „immer nume IG“!

Wir leben in einer Zeit der Egoisten, den Superlativen und hohlen Worthülsen. Gratiskonsum von Oberflächlichkeit wird als Grundrecht eingefordert und Empathie wird höchstens noch in seichten Liebesliedern besungen oder in populistischen Politreden erlogen. Harte Zeiten für einen zeitkritischen Mund-Art-Poeten! Trotzdem, eben „Äxtra Nomal“, bringt der charismatische Sänger ein Album auf den „freien Markt“ und aus aktuellem Anlass die Singleauskopplung „Immer nume IG“

Seit Dänu Extrem 1982 mit seiner Band Extrem Normal sein „welcome in schwitzerländ“ und sein „Warum? Es Plätzli a der Sunne“ von den Bühnen des Landes verkündete ist die Welt untereinander geraten. Was damals noch extrem war, gehört heute zur Normalität und umgekehrt. Zum Glück ist nun Dänu Extrem auf einer Gravitationswelle zu uns zurückgekehrt und fest entschlossen, diesen Saustall auszumisten. So fängt er erst mal mit der Musikindustrie an, und „pinkelt den flotten Folkloreoptimisten des Mundartpop auf seinem Album «Äx-Tra Nomal» wieder kräftig ans Bein“ (Sam Mumenthaler)

Pop mit Widerhacken
Die neueste Single „Immer nume IG“ kommt dank Mauro Grossud‘s funky Gitarren als süffiger Song mit Air-Play-Potenzial daher. „… sodass bisweilen schier die inhaltliche Angriffigkeit überhört zu werden droht…“ (Marco Zysset) Ohne Intro skizziert Dänu Extrem mit seiner unverkennbaren Stimme den rampengeilen Rockmusiker genauso wie den rücksichtslosen Automobilisten. Ich, ich und nochmals ich! Im Clyde Stubblefield Style groovt der Song auch nach dem Trombone Solo von Lukas Reinert weiter und Dänu besingt den narzisstischen Selfie-Liebhaber und den machtbesessenen Politiker, der die Probleme zu seinen Lösungen erfindet. Ich, ich und immer nur Ich! Mit satten Bläsersätzen von Dänu Y. Meyer und Lukas Reinert geht’s ohne Umschweife ins Outro. Textlich wendet sich das Ausrufezeichen zum Fragezeichen. „Weiss hier noch jemand, wie’s weitergehen soll? Was ist gut und was ist schlecht?“ Da gibt es keine Lösungen, nur Fragen. Ein Song der Lust auf den Rest des Albums macht!

Mehr unter dänuextrem.ch

Dänu Extrem steht für Interviews gerne zur Verfügung.




Single „Deppe App“

Mehr als zwanzig Jahre gab es kein neues Album von Dänu Extrem. Jetzt ist das Enfant Terrible des Berner Mundartrock zurück. „Äx-Tra NoMal“ – weil er zuviel Einheitsbrei und zuwenig Kreativität in Sachen Mundart ortet. „Äx-Tra NoMal“ lässt Dänu die Spannung im Raum erzittern und verlangt dem Publikum die ganze Aufmerksamkeit ab. Wer die nicht aufbringen kann oder mag, soll derweil die „Deppe App“ um Rat fragen. Sie liegt im Downloadstore bereit…

Mehr als zwanzig Jahre nach seinem letzten Album ist für Dänu Extrem klar: Ich komme „Äx-Tra NoMal“. Zurück, um dem Mundartrock wieder Leben, Luft und Liebe einzuhauchen – und die nötige Schärfe. Dänu Extrem, in den 1980er- und 90er-Jahren Enfant Terrible des Berner Mundartrock, irgendwann gelangweilt von der heimischen Kleinräumigkeit und wohl auch Kleingeistigkeit nach Dänemark abgehauen und inspiriert von der Weite des nordischen Meeres auf dem Rückweg in Basel gestrandet, wo er seither erfolgreich sein Tonstudio führt.

Es ist ein weltumspannender Klangteppich, der auf „Äx-Tra NoMal“ gewoben wird, ein akustisches Kaleidoskop; 15 Songs die kunterbunt und fröhlich schillern – sodass bisweilen schier die inhaltliche Angriffigkeit überhört zu werden droht. Denn Dänu Extrem wäre nicht Dänu Extrem, wenn er nicht Farbe bekennen, Haltung annehmen und für die richtige Sache einstehen würde – um schamlos mit dem Finger deutlich auf jene zu zeigen, denen diese Eigenschaften abgehen.

Mehr unter dänuextrem.ch

Dänu Extrem steht für Interviews gerne zur Verfügung.